Exhibition
Fynn Steiner
A MEMORY IS BETTER THAN NOTHING
14.11. - 16.-11.2025 "Ich erinnere mich gern an Bücher. Eines meiner heute liebsten habe ich eigentlich nur gekauft, weil Paul Auster das Vorwort geschrieben hat. Als ich es dann aber las, war es, als hätte es seit Jahren wie ein offenes Geheimnis in meinem Kopf gewohnt. Denn ich kannte den Song zum Buch. Der Song zum Buch heißt “Autobiographie einer Heizung” und ist von Knarf Rellöm, der ihn 1997 veröffentlich hat. Das Lyrische Ich erinnert sich darin an einen zerplatzten Joghurt unter seiner Lederjacke, an den Ausspruch “Das ist Punk, Mann, lass dir die Haare schneiden!” und daran, dass seine Musik angeblich klingt wie eine Mülltonne, die den Meiereiberg herunterrollt. Ich finde, sie klingt eher wie, um Lou Reed zu zitieren, “Sanskrit read to a pony.” Wie etwas, das wir uns immer noch verdienen müssen. Aber anyway, die Charts werde ich ein anderes Mal stark verbessern müssen. Das Buch heißt “Ich erinnere mich” und stammt von dem amerikanischen Künstler Joe Brainard, der es 1970 veröffentlicht hat. Immer diese Zahlen! 1983, 1997, 1970! Was fangen Sie persönlich jetzt mit diesem Wust von Ziffern an? Den Wunsch, sich anhand von Jahreszahlen zu erinnern, konnte ich noch nie so richtig verstehen. Das Leben ist doch schließlich keine Steuerprüfung. Jedenfalls meistens nicht." (Fynn Steiner) Fynn Steiner denkt in Collagen und Text das Erinnern nach. Über die Fähigkeit, die Unfähigkeit und den Kampf mit den Zahlen. Über die Glaubwürdigkeit von Problemen, über die reibeiserne Anwesenheit abseitiger Fakten und die segensreiche Verdrängung. Über den Lustgewinn, den uns die Rückschau bereitet, über die Verführungen der Nostalgie und den Auftrag zum Fortschritt. Als Ausstellung möchte diese Meditation über Mnemosyne und Company einladen, den Staudamm unserer Gegenwart zu sprengen und uns selbst- persönlich wie kollektiv- als Produkt unserer Geschichte(n) neu zu entdecken. Dem Künstler stehen dabei zur Vernissage zwei echte Experten des Erinnerns zur Seite: der für seine außerordentliche Selektion bekannte DJ Jorge Wittersheim/// Jorge DJ und Musiker und Autor Knarf Rellöm. 14.11. Vernissage ab 20:00Uhr Live: Knarf Rellöm- Autobiografie eines Rotmilans Jorge DJ 15.11. 15-18:00Uhr ab 15Uhr: Live-Podcast NEUES AUS DER OPIUMHÖHLE. Zugast ist Knarf Rellöm. 16.11. 15-18:00Uhr
Exhibition
Peer Schmid
MetaMagickMemeMachine - Apochamógelosis
7. - 9.11.2025 Apochamógelosis is a fun-pun history of evolutionary tongue-in-cheek memes, detours and curiosities, personifying diverse cornystones of the eternal strive towards the light. Ancient watchers, hybrid-swarms, sono-scapes and accidental robo-crap chronologically culminate in permutations of the blissful state of smile. Through a whirling world constructed and assembled from the found, the horded and the transfigured, Apochamógelosis is an aleatoric kintsugi re-cycle-o-mania with a pareidolic twist - honoring one of the most archaic and timeless, yet contemporary symbols of them all. Eröffnung: Freitag, 7.11.2025, 20 Uhr Öffnungszeiten: Samstag, 8.11.2025, 15-18 Uhr Sonntag, 9.11.2025, 15-18 Uhr
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Johanna von Hörsten
Zwischennutzung
31. - 2.10.2025 Foto/kostüm Diese Ausstellung greift das weitverbreitete Thema der Zwischennutzung auf. Gerade in der Kunst/Kulturszene finden sich viele Menschen und Orte die sich auf eine Zwischenutzung einlassen da es monetär leistbar ist. Dafür wird die nicht gewährte Sicherheit eines Ortes und somit auch der Existenz in kauf genommen. Oft enstehen in solchen Zwischengenutzten Räumen Orte, die ein wertvoller Planet für unterschiedlichste Menschen geworden sind, nur um viel zu früh dem nächsten Konsum Giganten wieder zu weichen oder dem Abriss erliegen. Diese Ausstellung hat sich als wertvollen BeispielOrt , den es nicht mehr gibt, den Jupiter am Hauptbahnhof gesucht, das ehemalige Veranstaltungs Exil von der Hanseatischen Material Verwaltung. Dies soll für alle weiteren Orte mit ähnlichen Schicksalstehen, Clubs, Atelier und Werkstatthallen etc! Eröffnung Freitag 31.10.2025 19:30-2:00 Sa+So 15:-18:00
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Simone Kessler
Haie
24 -26. 10. 2025 Durch gesammelte und eigens geschaffene Objekte, Fotografien, Zeichnungen, Videos und Installationen erforscht Simone Kessler die Anziehungskraft des Hais, der sie seit ihrer Kindheit begleitet. Mit Haie wird ihre wachsende Sammlung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – sie umfasst bereits Werke von über 40 Künstler*innen und wird durch Alltagsobjekte sowie ausgewählte Leihgaben ergänzt. Die Ausstellung öffnet einen Einblick in Kesslers persönliche Auseinandersetzung mit dem Hai: Zwischen Furcht und Faszination zeigt sich, wie sehr zum Beispiel Filme wie Der weiße Hai, das Image der Tiere zu Unrecht negativ geprägt haben. Kesslers Sammlung zeigt diverse Perspektiven auf, die weit über dieses populäre Klischee hinausgehen. Eröffnung am: Freitag 24.10 ab 19 Uhr Öffnungszeiten: 25. und 26.10 15-18 Uhr Künstler*innen aus der Sammlung und Leihgeber*innen: Edward Beierle, Anne Bracht, Rahel Bruns, Malte Bruns, Mela Dávila-Freire, Guy Delisle, Sandra Hauser, Nicola Joy Hardy, Tanja Hehmann, Enver Hirsch, Tim Huys, Marcel Grosse, Milla Jung, Simone Karl, Simone Kessler, Nico Kiese, Christian F. Kintz, Ines Könitz, KR. Kunak, Sanna Leone, Alan Long, Kewin Lorenzen, Julian Mader, Jesse Magee, Julia Maiquez Esterlich, Elisa Maning, Paula Markert, Philipp Meuser, Julia Münstermann, Elena Pastor, Bärbel Praun, Domino Pyttel, Paul Riches, Marijose Sánchez, Cordula Schieri, Lena Schierling, Aika Schnake, Jana Schuhmacher, Ellen Vrijsen, Viktoria Wald, Salvador Yáñez, Christina Zenato, unbekannte Künstler*innen und weitere.
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Julia Tielke & Marta Marx
IM LEBEN DER ANDEREN
17. - 19.10.25 IM LEBEN DER ANDEREN Eine Wohnung im Grindelviertel, eine Frau am Fenster. Von hier aus öffnet sich ein Blick in das Leben der Anderen: in Küchen, in Schlafzimmer, in Momente von Nähe, Routine oder Einsamkeit. Doch das, was wir sehen, ist nie nur Beobachtung – es ist immer auch Vorstellung und Sehnsucht. Der Film erzählt von der Ambivalenz des Großstadtlebens: Wir leben Wand an Wand und wissen doch kaum etwas voneinander. Einsamkeit und Gemeinschaft liegen nah beieinander, getrennt durch Glas, Beton und den eigenen Gedanken. „IM LEBEN DER ANDEREN“ ist ein Versuch, diesen Zwischenraum sichtbar zu machen –der feine Spalt zwischen Distanz und Verbundenheit, Realität und Fantasie. Film & Text von Julia Tielke & Marta Marx Vernissage am Freitag den 17.10 um 20 Uhr Studio45 in der Wendenstraße, Hamburg mit Premiere und anschließender Musik von DJ Paulina Allamah Weitere Vorführungen: Samstag 15-19 Uhr und Sonntag 12-16 Uhr Gefördert von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien
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Hye-Eun Kim und Steffen Bennemann
Pardon Soundinstallation
2 Okt 2025 ab 19 Uhr Farwell my dear and hello again
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Peter Boué
Schatten
26. - 27. September 2025 Peter Boué ( *1957, lebt und arbeitet in Hamburg) Es sind allesamt Orte des Verborgenen, in die man nicht hineinschauen kann, die in einem Zwielicht zwischen den Zeiten existieren, wo die Gewissheiten dahingehend schwinden, ob man es mit dem Blick in eine weit zurückliegende Vergangenheit oder in eine noch kommende Zukunft zu tun hat. In diesen Schattenzonen, denen etwas durchaus Unheimliches eigen ist, kann eine urbane Baustelle aus der Gegenwart zu einer Ruinenlandschaft umschlagen … (Belinda Grace Gardner) Web: https://peter-boue.com/ Eröffnung: Donnerstag, 25. September 2025, 19h Ausstellung: 26. - 27. September 2025, Fr-Sa 15-18h
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Sultan Alawar, Francesca Bertin, Elena Friedrich, Barbara Niklas, Max Sänger
Birdtower - the movement
20.09.2025 ab 18Uhr BIRDTOWER - THE MOVEMENT imaginiert die Baustelle des Hamburger Elbtowers als utopischen Vogelturm. Die Ausstellung widmet sich der Kohabitation von Menschen und Tieren am Beispiel der Stadttauben und reflektiert die Konsequenzen städtebaulicher Misserfolge. Das Studio 45 wird dabei zum Proberaum einer zukünftigen Bewegung, die in kollektiver Karaoke aus menschlichen und tierischen Stimmen neue Formen des Zusammenlebens anklingen lässt. Studio 45, Wendenstrasse 45, 20997 Hamburg
Exhibition
Marvin Sokolis
Visible
14+17.08.2025 Visible ist eine Ausstellung über Menschen, nicht über Armut. Der Fotograf Marvin Sokolis verbrachte mehrere Tage im CaFée Mit Herz und arbeitete mit Menschen aus Hamburg, die in finanzieller Not leben. Die Ausstellung zeigt Micha, Alex und Michael und die Realitäten ihres Lebens, ihre Gefühle, Vorlieben und Probleme. Diese Ausstellung hat das Ziel, Menschen mehr Sichtbarkeit zu geben, die oft ungesehen bleiben. Opening Hours: 14.08.2025 17-24uhr + 17.08.2025 12-17 uhr
Exhibition
the Wholefoods collective
𝓟𝓵𝓮𝓪𝓼𝓾𝓻𝓮 𝓫𝓮𝓪𝓬𝓱
08.08.25-10.08.25 You're warmly welcomed to 𝓟𝓵𝓮𝓪𝓼𝓾𝓻𝓮 𝓫𝓮𝓪𝓬𝓱 a relocation of the Welsh seaside by the Wholefoods collective. Bring your flip flops! Opening times: Friday 8-late Sat/Sun 3-6pm