Performance
Reading
Chantal Maquet
Chantal Maquet – das hat ja nichts mit mir zu tun

30.12.2022 – 20:00 Uhr

Chantal Maquet präsentiert ihre Graphic Novel in einer szenischen Lesung. In dem Buch stellt sie ihre Herangehensweise an Themen wie Kolonialismus und Rassismus vor. Dabei bilden Fragen zu ihrer eigenen Familiengeschichte den Ausgangspunkt für Reflektionen über individuelle und gesellschaftliche Verantwortung.

Zum einen befragt sie einen Historiker, wie Luxemburg zu einer kolonialen Vergangenheit kommt und wie sich die öffentliche Wahrnehmung dazu verändert.
Zum anderen lässt sie sich vom Präsidenten der Fairtrade ONG erklären, wie koloniale Strukturen in der heutigen Weltwirtschaft anhalten.
Ausserdem beantworten Mitarbeiterinnen des Büros für Interkulturelle Bildung Fragen zu Rassismus und Diskriminierung.
Letztendlich gibt Chantal Maquet einen Einblick wie sie Kolonialismus und Rassismus in ihrer Kunst behandelt.

Anlass für die Graphic Novel ist es, die behandelten Themen in den luxemburger Unterricht zu bringen. Doch auch wenn manche Blickwinkel in dem Buch diese spezifische Perspektive einnehmen, so machen die Inhalte nicht an Sprachgrenzen halt. Die Buchvorstellung findet auf Deutsch statt.

Exhibition
Dorothee Daphi
Dorothee Daphi

Dorothee Daphi
HERkommen

Eine künstlerische Intervention

Im Rahmen des Projektes 60!Leben, geht es um die Jährung des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik und der Türkei vor inzwischen 61 Jahren.

HERkommen richtet den Fokus in der „HISstory“ der Staatenvereinbarung und ihre Bedeutung für das Leben von Frauen.

Eröffnung: Fr. 19:00 Uhr
Geöffnet: Sa. + So. 14:00 – 19:00 Uhr
Künstleringespräch: Sonntag 17:00 Uhr

Exhibition
Chantal Maquet
SOMA DIS TANZ

Malerei + Klang.

Ausstellung
25.06.2021, 18h – 24h
26.06.2021, 17h – 22h
27.06.2021, 15h – 22h

Live-Stream:
26.06.2021, 20h
https://youtu.be/miHi36CVhuw

chantal-maquet.com/soma-distanz

Die Ausstellung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Exhibition
Lena Schmidt
You Don’t Own Me | Exhibition
Opening
20200228

AUSSTELLUNG
28. 02. 2020–01. 03. 2020
STUDIO 45 | Wendenstraße 45, 20097 Hamburg

ERÖFFNUNG
28. 02. 2020 19–23h

ÖFFNUNGSZEITEN
29. 02.–01. 03. 2020 12–18h

Über zwei Jahre sammelte die Künstlerin Lena Schmidt Fotos aus Online-Inseraten. Diese Idee entstand durch einen kurzen, merkwürdigen Moment der Entfremdung, den Lena Schmidt erlebte, als sie durch Zufall auf ein Foto einer gebrauchten Puppe traf. »Es ließ mich kurz den Atem anhalten, da ich den Eindruck hatte, dieses merkwürdige Wesen auf der anderen Seite der Linse würde mich direkt angucken. Ich verspürte Mitleid und Empathie, obwohl ich mir rational durchaus bewusst war, mit einem Objekt konfrontiert zu sein.« Daraufhin folgten viele Stunden des Stöberns, die immer weiter in die Bildersuche hineinführten. In der Sammlung will die Künstlerin das Unheimliche, Mehrdeutige und Eindrückliche beseelt erscheinender anthropomorpher Objekte einfangen. Dabei sind die Fotos als Fundstücke aus dem Blickwinkel derjenigen geschossen, die das Objekt benutzt und gebraucht haben. Von Interesse ist die Art, wie sie inszeniert wurden und wie der Gebrauch sie geprägt hat. Der Fokus liegt auf dem Aufblitzen eines Scheins von Lebendigkeit im fotografierten Objekt. Besonders gebrauchte Puppen, wie Schaufensterpuppen, Rebornpuppen oder Real Dolls und Sexpuppen, aber auch Frisier- und Perücken-Köpfe, Silikonkörperteile, wie Hände und Füße und weitere Objekte, die Menschen oder Teile des menschlichen Körpers darstellen, liegen dabei im Fokus. Die Sammlung besteht aus 400 Fotos, die aus 3000 gesammelten Bildern ausgewählt wurden.

Exhibition
Nader Hamzeh – Movement Two

Nader Hamzeh – Movement Two
Malerei
Eröffnung: Freitag, 22. November 19h
Ausstellung: Samstag & Sonntag 15-22h
https://www.instagram.com/naderhamz/

The paintings are signs that you can use as one waits at a railway station, or signs of the expression of passed time or the tyre tracks of bicycles on muddy roads to work. The characters present are always faceless, in unclear relationships. Swift lines in constant motion, forms and faces, broken walls drag the viewer into the depths of our collective subconscious.

An expression of analysis – of the present described above. Meanwhile, the analysis and initiation of necessary transformation processes and towards amore human togetherness via the utilisation of present and future technology.