Exhibition
Whispering Pines
Whispering Pines

15.12.23 – 17.12.23

Step into the immersive world of Whispering Pines, a transmedial ASMR-Noir where polysensory atmospherism meets the enchanting realm of audio storytelling. This multimedia art installation „Broken Mirror“ by the duo invites you to lose yourself in a symphony of soothing foleycoustics, interactive synthscapes and modular whispers – transporting you to ethereal landscapes and captivating narratives of it’s dreamstate audiobooktronica. Surrender to the extrasensory embrace as Whispering Pines weave a tapestry of tense tranquility, inviting you to experience music, art, and storytelling in a vortexlike blend that transcends the ordinary. Enter the eerie flickertopia where every whisper is a brushstroke, painting vivid images in the canvas of your mind into a multisensory journey.

Opening:
15.12.23 19–22h
Exhibition:
16.12–17.12.23 15–18h

Studio 45
Künstlerhaus Wendenstraße
@whispering_pines_music

Performance
Exhibition
Leonie Maltz
Leonie Maltz

8.12.2023 – 10.12.2023

Sound and Text basierte Ausstellung mit Einladung zum einmischen.

gesammelte Worte treffen live sound performance mit Instrumenten und Synthesizern.
Hörgeschichten auf Vynil werden zerstückelt, wiederholt und verzerrt.

bringt gerne Instrumente, Geräte oder eure Stimme mit!
Freitag Abend performance

Eröffnung Freitag AB 19 Uhr.
Sa und So geöffnet von 16-20 uhr.

Exhibition
Sascha Hohn
Memories

24.11.23 – 26.11.23

Die Ausstellung „Memories“ lädt dazu ein, die Verbindung zwischen Fotografie und erfundener „musikalischer“ Notation als eine nüchterne Reflexion über Zeit und Vergänglichkeit zu betrachten. Jedes Bild und jede Note sind Bausteine dieses persönlichen Soundtrackse, der eine Resonanz eigener Erlebnisse im Besucher hervorrufen sollen. “Memories” bietet somit einen Raum für die Betrachtung des Reichtums, der in vergänglichen Momenten verborgen liegt.

Öffnungszeiten:
24.11.23 Vernissage ab 19h
25.11.23 15-18h
26.11.23 15-18h

Exhibition
Fynn Steiner & Fiona Hinrichs
Maximum Break

17. November – 19. November

Während die ausgetretenen Pfade des deutschen Sportfernsehens den Zuschauer direkt ins Pay-TV lotsen, wo sie einen mit Fußball, Fußball und dem unsäglichen FC Bayern einbetonieren möchten, zeigt der Sportsender Eurosport seit 1989 die interessanteren Alternativen. Dazu zählt Snooker, eine Billardvariante, die 1875 von britischen Kolonialsoffizieren in Indien erdacht wurde.
Snooker, das ist nicht- wie Poolbillard- ein Hinterzimmersport für schäbige Bars, sondern ein unendlich komplexer Gentlemansport, jedes Match ein Schachspiel auf grünem Filz. Zur Garderobe der Spieler gehört deshalb Anzugweste und Fliege, ein kühler Kopf und eine ruhige Hand.
Fynn Steiner begleitet den Sport seit 2003 vom Fernseher aus. Zunächst mit dem Fotoapparat und später dann mit dem Smartphone.
Seine Fotografien jagen dem Moment der Bewegung in einer statisch wirkenden Sportart nach.
Und so dokumentieren seine unscharfen Bilder einen Sport, der synonym für das britische Empire steht und eine Gesellschaft
in Geschwindigkeit und Fall, im Wandel und am Rande des Möglichen skizziert.
Maximum Break, das ist der Name für die höchste mögliche Punktzahl (147) im Snooker.
147 Punkte stehen für den perfekten Moment in einem Sport, der unendlich kompliziert ist und gerade deshalb- vor allem in Großbritannien, zu einem Sehnsuchtsort und Refugium für seine Betrachter wurde. Er zeigt den Menschen als Ringer im Kampf mit der Physik, als camusschen Sisyphos, der berharrich seinen Fels rollt und dabei lächelt.
Die Künstlerin Fiona Hinrichs hat Steiners schier unendliche Sammlung durchforstet und präsentiert jetzt die besten Fotografien aus 20 leidenschaftlichen Jahren Sportfernsehen.

Vernissage: Freitag, 17. November ab 18 Uhr
Geöffnet: Samstag, 18. November 15 – 18 Uhr & Sonntag, 19. November 13 – 16 Uhr

Exhibition
Isabelle Hannemann und Matthias Gronemeyer
KUNST*KUCKEN: KI

10.11.2023 – 12.11.2023

Live Performance mit Malerei (Isabelle Hannemann)
und Algorithmen (Matthias Gronemeyer)

Wer von Kunst redet, meint meist nur das Werk. Die Künstlerin, der Künstler sind dabei als wahlweise kreatives Prekariat oder Pop-Stars selbst Kunstprodukte. Inzwischen können die Werke auch von KI-gesteuerten Computern hergestellt werden. Die Malerin Isabelle Hannemann und der Philosoph Matthias Gronemeyer definieren in ihrer Ausstellung Kunst als das, was Künstlerinnen und Künstler machen. Dabei treten der Malprozess und die KI-Programmierung in einen kritischen Dialog.

Eröffnung
Freitag 10.11.2023 ab 19 Uhr

Ausstellung
Samstag 11.11.2023, 16 – 20 Uhr
Sonntag 12.11.2023, 11 – 13 Uhr

Exhibition
Lena Schmidt
Broken places, Lena Schmidt

03.11.23 – 05.11.23
(english below)

Aufgebrochene Straßen, verfallene Gebäude, zerstörte Stromnetzwerke, eingetaucht in eine düstere Atmosphäre zeitlicher Unbestimmtheit. Die Hamburger Künstlerin Lena Schmidt zeigt in ihrer Serie „Broken Places“ Bilder von Katastrophen, wie sie sich ins kulturelle Gedächtnis eingeschrieben haben. Die Dramatik der immersiven Szenen ergibt sich jedoch nicht aus dem Einblick in menschliche Schicksale, denn die urbanen Ansichten sind menschenleer. Stattdessen generieren die Verlassenheit der zerstörten Zeugnisse menschlichen Lebens und Wohnens sowie die uneindeutige Zeitlichkeit der Szenerien ein beunruhigendes Spannungsmoment: die Spuren eines katastrophalen Ereignisses weisen zeitgleich in eine unheilvolle Zukunft. Inspiriert von dokumentarischen Fotografien aktueller Ereignisse der Zerstörung überführt Lena Schmidt ihre gesammelten Seheindrücke in ihre sowohl skulpturalen wie auch malerischen Holzarbeiten. Dabei verleiht sie den einst technischen Bildzeugnissen eine haptische Sinnlichkeit, die das Gezeigte aktualisiert. In den Spuren der Zerstörung ist die vorangegangene Gewalt weiterhin anwesend und spürbar. Sogar das künstlerische Material, bestehend aus gesammelten Holzstücken, scheint nicht sicher vor der in ihm waltenden Wut verheerender Destruktion, deren Kehrseite jedoch die (künstlerische) Kreation ist. – Dr. Anne Hemkendreis

Broken streets, collapsed buildings, destroyed power networks, immersed in a gloomy atmosphere of temporal indeterminacy. In her work series “Broken Places”, the Hamburg artist Lena Schmidt shows pictures of catastrophes as they have been inscribed in cultural memory. The drama of the immersive scenes, however, does not result from the insight into human fates, because the urban views are deserted. Instead, the abandonment of the destroyed evidence of human lives and dwellings as well as the ambiguous temporality of the scenes generate a disturbing moment of tension: the traces of a catastrophic event point at the same time into a disastrous future. Inspired by documentary photographs of current events of destruction, Lena Schmidt transfers her collected visual impressions into her sculptural and painterly woodwork. In doing so, she transforms the technical images to a haptic sensuality that updates what is shown. In the traces of the destruction, the previous violence is still present and palpable. Even the artistic material, consisting of collected pieces of wood, does not seem safe from the devastating destruction that rages within it, the counterpart of which, however, is (artistic) creation. – Dr. Anne Hemkendreis.

Opening:
03.11.23 19–22h
Exhibition:
04.11–05.11.23 15–18h

www.lenaschmidt.com

Exhibition
Gerland Øye
Gerland Øye – Safe Crash

27.10.2023 – 29.10.2023

In ihrer Ausstellung “Safe Crash” zeigt Gerland Øye Objekte aus Stahl
und Puffreis, aus Elastikgarn und aus Beton.
Sie kombiniert in ihren Skulpturen das Feine mit dem Brachialen und
industriellen Zucker mit dem Blut, das fließen wird.
Die Formen, die sie für ihre Ambivalenzen findet, sind Symbole der
Gewalt und der Anonymität, die man in jedem Shop auf St. Pauli für wenig
Geld kaufen kann:
Nunchakus, Schlagringe und Sturmhauben.
Doch was ist ein Schlagring, der zur einen Hälfte aus Metall und zur
anderen aus Puffreis besteht?
Sicher keine friedliche Absicht, doch mitnichten eine brauchbare Waffe.
Øye entnimmt hier der immateriellen Welt eine totemistische Synthese aus
Exzess und Zivilisation.
Sehr unterhaltsam spielt sie Schutzbedürfnis und Pazifismus
gegeneinander aus und hinterlässt bei ihren BetrachterInnen das seltsame
Gefühl, etwas verstanden zu haben, was einem gleich wieder entgleitet.
Ein Zeichen gesehen zu haben, das keines war.
Mit Sicherheit ist “Safe Crash” ein Angriff: auf unsere Urinstinkte,
unser erlerntes Selbstverständnis und den Affekt.
Auf jeden Fall ist sie ein hochaktueller Beitrag zur pneumatischen Epoche.
Die ausgestellten Arbeiten enstanden in den Jahren 2020-2023.

Vernissage: Freitag 27.10.2023 ab 19 Uhr
Midissage: Samstag 28.10.2023 17 bis 22 Uhr
Finissage: Sonntag 29.10.2023 15 bis 18 Uhr

Exhibition
Simon Stanislawski
SOFTY

Workshop 20.10. / Ausstellung 21. & 22.10.

Pro Nacht transpiriert der Mensch einen halben Liter Schweiß. Kombiniert mit losen Haaren, abgestorbenen Hautschuppen und etwaigen anderen Körperflüssigkeiten wird die Schlafunterlage so zu einer höchst intimen und auch etwas prekären Angelegenheit. Im Falle einer Neuanschaffung greifen jedenfalls nur die wenigsten zu einem gebrauchten Modell; allein in Europa werden jährlich 30 Millionen Matratzen entsorgt – 60 Prozent werden deponiert, der Rest verbrannt.

Die Kollektion SOFTY (Sofas of the Year) ist ein humorvoller und gleichzeitig ernsthafter Ansatz der Wiederverwendung.

Simon Stanislawski sammelt dafür PUR- Schaummatratzen, die im Internet verschenkt werden und entwickele Methoden, diese von ihrer Schweißschicht zu befreien: Mit Handschuhen und Maske entfernt er erst Bezüge, dann rupft und filetiert er die Oberfläche. Dieser für das Material als auch ihn reinigende Prozess, bringt die ursprünglichen Pastelltöne des Schaumstoffs zum Vorschein. Sie inspirierten (in höherer Sättigung) die Farbwahl der Beschichtung. Die Form der Möbel entsteht im Prozess. Das Coating von Couch und Sessel mit einem PU- Lack ist robust, flexibel, und bildet die abschließende, hygienische Deckschicht.

Der Workshop am Freitag läd dazu ein, selbst SOFTYs zu kreieren. Diese werden dann Samstag und Sonntag ausgestellt, und fotografiert.

—————————————————–

I find myself embarked on a creative journey fueled by
spontaneity and influenced by the vibrant cities I inhabit.
As a freelance industrial designer and artist since 2015, I
have had the privilege of collaborating with a diverse range
of individuals and organizations in the arts and culture
sector, innovative start-ups, social work, free economy
labels, and private clients.

My artistic expression is a reflection of influences that
shape my existence. My work encompasses a dynamic
fusion of spontaneity, raw emotions, and a deep appreciation
for the beauty found in the mundane. Through my
designs, I seek to evoke a sense of connection and resonance
with viewers, inviting them to embark on their own
explorations of personal narratives, shared histories, and
the interplay between art and daily life.

Exhibition
Hye-Eun Kim
Talking Spaces Hye-Eun Kim

13.10.23 -15.10.2023

In dieser Soundinstallation wird die Verschmelzung von Klang und visueller Kunst erforscht. In einer ruhigen Umgebung, in der alles still und schlafend ist, werden die Gedanken lebendig und manifestieren sich in sichtbaren Formen und hörbaren Klängen. Die alltägliche Gedanken wird in einer audiovisuelle Erfahrung transformiert. die die Grenzen zwischen Klang und Bild verschwimmen lässt.

Eröffnung; Fr, 13.10.23 19h
Öffnungszeiten: So, 15.10.23 15h-18h

Exhibition
KNOTT HOFF SHOW (Nils Knott & Carl-John Hoffmann)
multitasking III

6 – 8 Oktober

Soundinstallation

zum dritten mal begeben sich nk & cjh auf eine 10tägige
entwicklungsreise zwischen ton und material.
diesmal ins studio 45 in der wendenstr. 45

sie erarbeiten eine raum-klang-installation und
überführen die aufnahmen in eine digitale veröffentlichung.

Eröffnung fr 6.10.2023 ab 19h
Öffnungszeiten:
sa 7.+ so 8.10.2023 15-18h

we moved to knotthoff.show