Exhibition
Ari Adamski & Belmon T. Bendjus
Bowling Alone
7. - 09.08.2026 In der Ausstellung “Bowling Alone” von Ari Adamski und Belmon T. Bendjus geht es um Metamorphosen des Alleinseins. Inspiriert von Cindy Shermans Serie “Head Shots” aus den 2000er Jahren, nehmen sie das Motiv des “Einsamen Clowns” zum Ausgangspunkt, um Regungen und Wandlungen des Alleinseins zu erkunden und nachzuempfinden. Öffnungszeiten: Freitag, 07.08. Eröffnung: 19.30, Performance 20 Uhr, Musik von Afidissima im Anschluss Weitere Performances: Samstag 08. und Sonntag 09.08. jeweils 20h Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Künstler*innen Bios: Belmon T. Bendjus (Dresden, 1996) ist Kunstschaffende:r an der Schnittstelle von Tanz, Stimme und materialbasierter Forschung. In der Schaffung multisensorischer Umgebungen lädt Belmons Arbeit Menschen dazu ein, verletzlich und mutig aufeinander zuzugehen. Belmon arbeitet mit intuitiven, improvisatorischen Prozessen, um Zustände von Unbehagen, Gemeinschaft und Eigenverantwortlichkeit zu erforschen. 2024 gründeten sie gemeinsam mit ihrer Kollaborateurin Asya Ashman das DESTRUCTION BUREAU – ein langfristiges Rechercheprojekt zur Potenzialität der Zerstörung von Tanz durch künstlerische und strukturelle Mittel. Belmon hat einen Bachelorabschluss in Tanz, Kontext und Choreografie vom HZT Berlin (2023), absolvierte PACAP8 unter der Kuration von Meg Stuart (Lissabon, 2025) und war Stipendiat:in der Studienstiftung des deutschen Volkes. Belmon hat Arbeiten wie „Studies of Softening 1–3" (Berlin, 2021–23), „Fantasies for a Pitch" (Berlin, 2024) und „Kick-Off: Destroying the Potentiality" (Verbania/Berlin/Prag, 2024–26) gezeigt und arbeitet derzeit an „Monstrosity Studies / Staging Innocence" (2027). Als Performende hat Belmon u. a. mit Asya Ashman, Biret Haarla Pieski, Kirill Savchenkov, Meg Stuart und Rolando Villazón zusammengearbeitet. Ari Adamski arbeitet als Choreografin in Hamburg und Berlin. In ihren Arbeiten verbindet sie feministische Wissensproduktion mit ortsspezifischen und partizipativen Praktiken. Mit “CLING - sonic knotting (2021)” untersuchte Ari die Rollenverteilungen und Schwellen zwischen Bewegung und Klang innerhalb einer Choreografie. Die Arbeiten “Das Moritat vom Haifisch (2022)” und “Trümmer Träume(2024)” behandeln das Verschwinden kultureller und sozialer Räume durch Immobilienspekulation und politischer Stadtentwicklung. Die Arbeit “RIVER (2023)”, uraufgeführt im Heizhaus der Uferstudios Berlin, verbindet Tanz und Radiotechnologie und beschäftigt sich mit feministischen Ideen von Macht. Im Projekt “Dangerous Wishes (2025)” geht es um das Spannungsfeld zwischen Zerstörung und der Kraft des Wünschens. Als Choreografin arbeitete Ari u.a. mit Sophie Allerding, Eli Simić-Prošić, Lorenzo Toma, Zoya Zerkalski, Crispin Lord, Manse Kim, Adela Maharani, Tora Hed, Pau Hoff und Dora Jacques Piaszek zusammen. Ari ist Mitbegründer*in des Community Online Senders “Hallo: Radio” und machte die künstlerische Leitung der Hallo: Festspiele 2024-25. Afidissima Radiomoderatorin und DJ Afidissima liefert genre-chaotische Sets, durchtränkt von dubbigen Vibes und voller Groove. Sie ist eine unermüdliche Plattensammlerin mit fragwürdigen Prioritäten und einer besonderen Schwäche für schlechte Albumcover.

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