Exhibition
Sascha Hohn und Christopher Zielske
Parallel Drift

19 – 21.12.2025

Zwischen durchdrehenden Reifen und leuchtenden Displays entsteht ein Panorama moderner Rauschzustände. Beschleunigung wird zum Ritual, das Endlose zum Trost für Orientierungslosigkeit.

Fr 19.00 Opening
Sa, So 15.00-18.00

Exhibition
Alexander Pröpster
Blooming in Filth

Blooming in Filth
Opening Saturday 13.12. , 19 h
Sunday 14.11.2025 15-20 h

Website: https://alexanderproepster.com/

Exhibition
Felix Demmer & Julia Maiquez Esterlich
UNarranged

5.12. – 7.12.2025

An exhibition by Julia Maiquez Esterlich and Felix Demmer.

Two facts shaped this project from the start: the artists live together, and the exhibition space is only thirty meters from their home. UNarranged becomes an exploration of coliving: of sharing space, habits, routines, and the constant negotiation between two different ways of doing, yet a surprisingly similar way of seeing.
Their installation, video, and photographic works draw from the small domestic tensions that surface in everyday life — things that may irritate one and puzzle the other. Yet instead of erupting into conflict, these moments often become curious points of connection — and often images before they became problems.
The exhibition creates a space that is neither private nor public. A space that does less to represent and more to invite: Welcome home.

Vernissage am Freitag, den 5.12. 2025 ab 19 Uhr
Sa. und So. von 15 bis 18 Uhr

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Exhibition
Whispering Pines
Whispering Pines Broken Mirror v.3 – Timescapes

28.11. – 30.11.2025

Timescapes is the third iteration of Whispering Pines multisensoric perpetual performance process “Broken Mirror” transporting you to ethereal landscapes and captivating narratives of its dreamstate audio-booktronica. Lose yourself in the duo’s transmedial asmr-noir of polysensory atmospherism, where enchanting sight and smell meet sonic storytelling in a symphony of soothing foleycoustics, synthscapes and modular whispers.

Eröffnung:
Freitag, 28.11.2025, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Samstag, 29.11.2025, 15-18 Uhr
Sonntag, 30.11.2025, 15-18 Uhr

Exhibition
Marvin Moises Almaraz Dosal, Gesa Troch und Hye-Eun Kim
The Dressing Room

21.11. – 23.11.2025

…inspiriert von der Malerein von Pierre Bonnard “The Dressing Room”, 1914

Eröffnung: 21.11.2025 19Uhr, Performance 20.30 Uhr
Öffnungszeiten: 22.11.2025 -23.11.2025 15-18 Uhr
Studio45 – Künstler*innenhaus Wendenstrasse

Exhibition
Fynn Steiner
Fynn Steiner – A MEMORY IS BETTER THAN NOTHING

14.11. – 16.-11.2025

“Ich erinnere mich gern an Bücher.
Eines meiner heute liebsten habe ich eigentlich nur gekauft, weil Paul Auster das Vorwort geschrieben hat. Als ich es dann aber las, war es, als hätte es seit Jahren wie ein offenes Geheimnis in meinem Kopf gewohnt. Denn ich kannte den Song zum Buch. Der Song zum Buch heißt “Autobiographie einer Heizung” und ist von Knarf Rellöm, der ihn 1997 veröffentlich hat. Das Lyrische Ich erinnert sich darin an einen zerplatzten Joghurt unter seiner Lederjacke, an den Ausspruch “Das ist Punk, Mann, lass dir die Haare schneiden!” und daran, dass seine Musik angeblich klingt wie eine Mülltonne, die den Meiereiberg herunterrollt. Ich finde, sie klingt eher wie, um Lou Reed zu zitieren, “Sanskrit read to a pony.” Wie etwas, das wir uns immer noch verdienen müssen. Aber anyway, die Charts werde ich ein anderes Mal stark verbessern müssen.
Das Buch heißt “Ich erinnere mich” und stammt von dem amerikanischen Künstler Joe Brainard, der es 1970 veröffentlicht hat. Immer diese Zahlen! 1983, 1997, 1970! Was fangen Sie persönlich jetzt mit diesem Wust von Ziffern an? Den Wunsch, sich anhand von Jahreszahlen zu erinnern, konnte ich noch nie so richtig verstehen. Das Leben ist doch schließlich keine Steuerprüfung. Jedenfalls meistens nicht.” (Fynn Steiner)

Fynn Steiner denkt in Collagen und Text das Erinnern nach. Über die Fähigkeit, die Unfähigkeit und den Kampf mit den Zahlen. Über die Glaubwürdigkeit von Problemen, über die reibeiserne Anwesenheit abseitiger Fakten und die segensreiche Verdrängung. Über den Lustgewinn, den uns die Rückschau bereitet, über die Verführungen der Nostalgie und den Auftrag zum Fortschritt. Als Ausstellung möchte diese Meditation über Mnemosyne und Company einladen, den Staudamm unserer Gegenwart zu sprengen und uns selbst- persönlich wie kollektiv- als Produkt unserer Geschichte(n) neu zu entdecken.
Dem Künstler stehen dabei zur Vernissage zwei echte Experten des Erinnerns zur Seite: der für seine außerordentliche Selektion bekannte DJ Jorge Wittersheim/// Jorge DJ und Musiker und Autor Knarf Rellöm.

14.11. Vernissage ab 20:00Uhr
Live: Knarf Rellöm- Autobiografie eines Rotmilans
Jorge DJ
15.11. 15-18:00Uhr ab 15Uhr: Live-Podcast NEUES AUS DER OPIUMHÖHLE. Zugast ist Knarf Rellöm.
16.11. 15-18:00Uhr

Exhibition
Peer Schmid
MetaMagickMemeMachine – Apochamógelosis

7. – 9.11.2025

Apochamógelosis is a fun-pun history of evolutionary tongue-in-cheek memes, detours and curiosities, personifying diverse cornystones of the eternal strive towards the light. Ancient watchers, hybrid-swarms, sono-scapes and accidental robo-crap chronologically culminate in permutations of the blissful state of smile. Through a whirling world constructed and assembled from the found, the horded and the transfigured, Apochamógelosis is an aleatoric kintsugi re-cycle-o-mania with a pareidolic twist – honoring one of the most archaic and timeless, yet contemporary symbols of them all.

Eröffnung:
Freitag, 7.11.2025, 20 Uhr

Öffnungszeiten:
Samstag, 8.11.2025, 15-18 Uhr
Sonntag, 9.11.2025, 15-18 Uhr

Exhibition
Johanna von Hörsten
Zwischennutzung

31. – 2.10.2025

Foto/kostüm

Diese Ausstellung greift das weitverbreitete Thema der Zwischennutzung auf. Gerade in der Kunst/Kulturszene finden sich viele Menschen und Orte die sich auf eine Zwischenutzung einlassen da es monetär leistbar ist. Dafür wird die nicht gewährte Sicherheit eines Ortes und somit auch der Existenz in kauf genommen.
Oft enstehen in solchen Zwischengenutzten Räumen Orte, die ein wertvoller Planet für unterschiedlichste Menschen geworden sind, nur um viel zu früh dem nächsten Konsum Giganten wieder zu weichen oder dem Abriss erliegen.
Diese Ausstellung hat sich als wertvollen BeispielOrt , den es nicht mehr gibt, den Jupiter am Hauptbahnhof gesucht, das ehemalige Veranstaltungs Exil von der Hanseatischen Material Verwaltung.
Dies soll für alle weiteren Orte mit ähnlichen Schicksalstehen, Clubs, Atelier und Werkstatthallen etc!

Eröffnung Freitag 31.10.2025 19:30-2:00
Sa+So 15:-18:00

Exhibition
Simone Kessler
Haie

24 -26. 10. 2025

Durch gesammelte und eigens geschaffene Objekte, Fotografien, Zeichnungen, Videos und Installationen erforscht Simone Kessler die Anziehungskraft des Hais, der sie seit ihrer Kindheit begleitet. Mit Haie wird ihre wachsende Sammlung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – sie umfasst bereits Werke von über 40 Künstler*innen und wird durch Alltagsobjekte sowie ausgewählte Leihgaben ergänzt. Die Ausstellung öffnet einen Einblick in Kesslers persönliche Auseinandersetzung mit dem Hai: Zwischen Furcht und Faszination zeigt sich, wie sehr zum Beispiel Filme wie Der weiße Hai, das Image der Tiere zu Unrecht negativ geprägt haben. Kesslers Sammlung zeigt diverse Perspektiven auf, die weit über dieses populäre Klischee hinausgehen.

Eröffnung am: Freitag 24.10 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 25. und 26.10 15-18 Uhr

Künstler*innen aus der Sammlung und Leihgeber*innen:
Edward Beierle, Anne Bracht, Rahel Bruns, Malte Bruns, Mela Dávila-Freire, Guy Delisle, Sandra Hauser, Nicola Joy Hardy, Tanja Hehmann, Enver Hirsch, Tim Huys, Marcel Grosse, Milla Jung, Simone Karl, Simone Kessler, Nico Kiese, Christian F. Kintz, Ines Könitz, KR. Kunak, Sanna Leone, Alan Long, Kewin Lorenzen, Julian Mader, Jesse Magee, Julia Maiquez Esterlich, Elisa Maning, Paula Markert, Philipp Meuser, Julia Münstermann, Elena Pastor, Bärbel Praun, Domino Pyttel, Paul Riches, Marijose Sánchez, Cordula Schieri, Lena Schierling, Aika Schnake, Jana Schuhmacher, Ellen Vrijsen, Viktoria Wald, Salvador Yáñez, Christina Zenato, unbekannte Künstler*innen und weitere.

Exhibition
Julia Tielke & Marta Marx
IM LEBEN DER ANDEREN

17. – 19.10.25

IM LEBEN DER ANDEREN

Eine Wohnung im Grindelviertel, eine Frau am Fenster. Von hier aus
öffnet sich ein Blick in das Leben der Anderen: in Küchen, in
Schlafzimmer, in Momente von Nähe, Routine oder Einsamkeit. Doch das,
was wir sehen, ist nie nur Beobachtung – es ist immer auch Vorstellung
und Sehnsucht.

Der Film erzählt von der Ambivalenz des Großstadtlebens: Wir leben Wand
an Wand und wissen doch kaum etwas voneinander. Einsamkeit und
Gemeinschaft liegen nah beieinander, getrennt durch Glas, Beton und den
eigenen Gedanken.

„IM LEBEN DER ANDEREN“ ist ein Versuch, diesen Zwischenraum sichtbar zu
machen –der feine Spalt zwischen Distanz und Verbundenheit, Realität und
Fantasie.

Film & Text von Julia Tielke & Marta Marx

Vernissage am Freitag den 17.10 um 20 Uhr Studio45 in der Wendenstraße,
Hamburg

mit Premiere und anschließender Musik von DJ Paulina Allamah

Weitere Vorführungen: Samstag 15-19 Uhr und Sonntag 12-16 Uhr

Gefördert von der Hamburger Behörde für Kultur und Medien